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Das Prinzip der Nachhaltigkeit – Die nachhaltige Entwicklung und leitende Motive (Teil 1)

Wälder – die Produzenten der wertvollen Ressource Holz. Sie sorgen für die Reduzierung des Treibhauseffektes und sind in einer nachhaltigen Gesellschaft nicht wegzudenken. Holz ist eine umweltfreundliche und somit wertvolle Ressource. Holz, mit seiner Vielzahl an nützlichen Eigenschaften, ist jedoch ebenfalls ein begrenzter Rohstoff. Als nachhaltiges Unternehmen setzt wodewa auf den verantwortungsvollen Umgang mit Holz. Mit unseren hochwertigen Produkten bieten wir die passende Einrichtung für Ihr zu Hause: Von Holzlampen, über Wandverkleidungen bis hin zu Dekoration. Bei wodewa finden sie ansprechende Produkte für die individuelle Gestaltung Ihres Wohlfühlortes.

In unserer Beitragsreihe zum Thema Nachhaltigkeit von Holz erfahren Sie im ersten Teil alles über die Entwicklung der Nachhaltigkeit und welche Kräfte und Motive die Menschen zum nachhaltigen Wirtschaften leiteten. Im zweiten Teil geht es dann weiter mit der Thematik, wie Sie Ihr Leben rund um das Thema Holz nachhaltiger gestalten und somit einen positiven Beitrag für unsere Umwelt leisten können.

Nachhaltigkeit bei Holz – Woher stammt das nachhaltige Prinzip?

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit jedem ein Begriff und immer mehr Personen setzen sich aktiv mit diesem Thema auseinander. Dies war jedoch nicht immer der Fall. Die Idee der Nachhaltigkeit hat sich über mehrere Generationen entwickelt.

Die kursächsische Forstordnung

Bereits im 16. Jahrhundert war der Gedanke der Nachhaltigkeit in den Köpfen einiger Landesleute verankert. Die im Jahre 1560 verfasste kursächsische Forstordnung legte fest, dass nur so viel Holz genutzt werden darf, wie wieder nachwachsen kann. Die Idee der Nachhaltigkeit wurde darin schon festgelegt, der Begriff „Nachhaltigkeit“ wurde jedoch noch nicht verwendet.

Prägung des Begriffs der Nachhaltigkeit durch Hans Carl von Carlowitz

Hans Carl von Carlowitz war sächsischer Berghauptmann und mit seinem forstwirtschaftlichen Buch „Sylvicultura oeconomica“ prägte er 1713 den Begriff der Nachhaltigkeit. In seinem verfassten Buch kombiniert er das forstliche Wissen damaliger Zeiten mit eigenem Wissen und Erfahrungen über Forstwirtschaft. Mit seinem Buch formuliert Von Carlowitz erstmals das Prinzip der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und sorgt für einen Umbruch der zukünftigen Forstwirtschaft.

Durch den energieintensiven Erzabbau und den, aufgrund des Bevölkerungswachstums verstärkten, Städtebau mit Holz als Baumaterial wurde der nachwachsende Rohstoff knapp. In der Holzwirtschaft der sächsischen Berge war die Versorgung mit Holz daher nicht mehr gegeben. Um den Holzbedarf langfristig zu sichern, war sein Ziel ein respektvoller und pfleglicher Umgang mit der Natur. Hans Carl von Carlowitz setzte darauf, nur die Menge an Holz für den Bedarf zu entnehmen, welche ohne Probleme wieder nachwachsen kann. Wichtig für Ihn war, dass die wertvolle Ressource Holz dauerhaft ausreichend zur Verfügung steht.

Club of Rome

Das Thema der Nachhaltigkeit beschleunigte sich im 20. Jahrhundert. Durch die 1972 vom Club of Rome verfasste Studie „Grenzen des Wachstums” wurde den Menschen die Entwicklung der Weltwirtschaft aufgezeigt. Die Zukunft hat mit Herausforderungen wie der Ressourcen- und Nahrungsmittelknappheit und der Umweltzerstörung, aber auch mit dem Wachstum der Bevölkerung zu kämpfen.

Mithilfe einer Computersimulation wurde berechnet, welche Auswirkungen sämtliche Faktoren, z. B. die Zerstörung von Lebensräumen, die Unterernährung und die Industrialisierung global haben. Das Ergebnis der Studie war die Erreichung der Wachstumsgrenze der Erde in den nächsten 100 Jahren. Diese Folge war bei fehlendem Umdenken in der Gesellschaft zu befürchten, wenn keine nachhaltige Entwicklung angestrebt worden wäre.

Brundtlandt-Bericht

Mit dem 1987 veröffentlichten Berichts mit dem Titel „Unsere gemeinsame Zukunft“ wurde die Definition zur nachhaltigen Entwicklung geprägt. Die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED) sorgte somit durch den Brundtlandt-Bericht für die Verbreitung des Begriffs „Nachhaltigkeit“. Ihr Motiv zum Handeln war, dass auch künftige Generationen in der Lage sein müssen, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Die heutige Generation darf künftige Generationen demnach nicht gefährden und die Entwicklung der Nachhaltigkeit muss den Bedürfnissen der heutigen Generationen entsprechen.

UN Konferenz für Umwelt und Entwicklung

Um das Konzept der Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln folgten Konferenzen für Umwelt und Entwicklung. Diese fand u.a. im Jahre 1992 in Rio de Janeiro statt. 178 Nationen verpflichteten sich dabei zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. Die vereinbarte Agenda 21, welche sowohl national als auch international wirken soll, wurde im Rahmen dieser Konferenz vereinbart.

Das Drei-Säulen-Modell durch die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages

1998 wurde das Drei-Säulen-Modell entwickelt. Dieses besagt, dass Ökologie, Ökonomie und Soziales gleichzeitig und gleichwertig in der Nachhaltigkeit behandelt werden müssen.

Kyoto-Abkommen

Die verbindlichen Zielwerte des 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Abkommens beschäftigten sich stark mit den Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und vernünftige Waldwirtschaft. Nur so könnten die Zielwerte von Treibhausgasausstoß in den Industrieländern erreicht werden.

Motive der nachhaltigen Entwicklung – was bewegte Menschen zur Schonung wertvoller Ressourcen

Durch die Industrialisierung und somit der globalen Entwicklung gab es neue Herausforderungen zu berücksichtigen. Die Ausbeutung von Rohstoffreserven, das Bevölkerungswachstum, die Umweltverschmutzung und die Zerstörung von Lebensräumen wurden zu globalen Problemen. Ebenso wurde der Klimawandel zu einem vieldiskutierten Thema. Die Kapazitäten der Wälder waren schon längst aufgebraucht und überschritten. Die wertvolle Ressource Holz war ab sofort ein begrenztes Gut.

Um keinen Abfall des Lebensstandards herbeizuführen und um Wälder vor der Verwüstung zu schützen, musste die Gesellschaft als solche handeln. Durch das Konzept der Nachhaltigkeit wurde es möglich, dass auch noch künftigen Generationen die wertvollen Ressourcen der Erde zur Verfügung stehen.

Wodewa – der nachhaltige Onlineshop

Damit auch zukünftige Generationen ohne Einschränkungen auf unserer gemeinsamen Erde leben können, wird das Handeln von wodewa von der Nachhaltigkeit geleitet. In unserem Onlineshop finden Sie Holzprodukte, um Ihr zu Hause zu einem richtigen Wohlfühlort zu machen. Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl? Schauen Sie in unserer Galerie  vorbei und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne! Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir Bewusstsein über die Nachhaltigkeit und gestalten die Welt ein Stückchen grüner.

Hat Ihnen der erste Teil unseres Beitrages über die nachhaltige Entwicklung gefallen? Im zweiten Teil gehen wir auf die nachhaltige Gestaltung Ihres Lebens mit Holz ein. Freuen Sie sich und erfahren Sie alle Einsatzmöglichkeiten der umweltfreundlichen Ressource Holz.

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